Erstinitialisierung

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Damit die Kommunikation zwischen Bank und moneyplex sicher abläuft, erstellen Sie Ihren eigenen Schlüsselsatz und übertragen diesen online an Ihre Bank.

Zusätzlich wird ein „Ini-Brief“ erstellt, welcher den „Hash-Wert“ (eine Art Fingerabdruck) des Schlüssels enthält. Den „Ini-Brief“ übermitteln Sie an die Bank:

Die Bank wird den Zugang dann nach Überprüfung freischalten.

Wenn Sie einen „PIN/TAN Zugang“ einsetzen oder das Sicherheitsmedium (Chipkarte oder Sicherheitsdatei) bereits initialisiert ist, benötigen Sie keine Erstinitialisierung. Richten Sie das Konto direkt über den Assistenten ein.

Wann ist eine Erstinitialisierung nötig

  • Wenn Sie eine neue Sicherheitsdatei erstellen, ist immer eine Erstinitialisierung notwendig.
  • DES-Chipkarten der Sparkassen benötigen keine Erstinitialisierung. Diese erkennt man daran, dass die PIN sich nicht ändern lässt.
  • SECCOS-Chipkarten der Volks- und Raiffeisenbanken benötigen keine Erstinitialisierung.
    (Ausnahme: Sie setzen eine SECCOS-Chipkarte einer VR-Bank für eine andere Bank (z.B. HypoVereinsbank, Commerzbank) ein.)
  • Chipkarten, die Sie bereits mit anderer Software erfolgreich eingesetzt haben, erfordern keine Erstinitialisierung. Ebenso können bereits erstinitialisierte Sicherheitsdateien von gängigen anderen Produkten direkt verwendet werden.
  • Eine Erstinitialisierung ist nötig, wenn Sie Ihren Schlüssel gesperrt haben oder die Chipkarte oder die Sicherheitsdatei unbrauchbar geworden ist. (Hinterher, wenn der neue Schlüssel erstellt ist, muss noch die Bindung an das alte Sicherheitsmedium zurückgesetzt werden.)

Tipp: Bei matrica erhalten Sie Chipkartenleser und eine SECCOS-Chipkarte, die Sie beispielsweise für Volksbanken, die Commerzbank und die Hypo-Vereinsbank einsetzen können.

Die Erstinitialisierung

  • Für die Erstinitialisierung halten Sie die sogenannte „Benutzerkennung“ bereit.
    (Bei manchen Banken wird diese als „Teilnehmernummer“ (Commerzbank) oder DirectB@nking-Nummer (HypoVereinsbank) bezeichnet).
    Sofern Ihnen diese nicht vorliegt, fragen Sie bitte bei Ihrer Bank nach.
  • Wenn Sie eine Sicherheitsdatei verwenden möchten, halten Sie einen leeren USB-Stick bereit oder erstellen einen neuen Ordner mit der Bezeichnung „Sicherheitsdatei“. Gehen Sie in moneyplex auf „Einstellungen“ → „Datei“. Klicken Sie auf den Schalter „Suchen“ und wählen den Ordner „Sicherheitsdatei“ aus.
  • Wenn Sie eine Chipkarte verwenden möchten, stellen Sie bitte sicher, dass Ihr Chipkartenleser richtig eingerichtet ist. Lesen Sie sich hierzu bitte die Anleitung Cyberjack durch, sofern Sie einen Chipkartenleser von REINER SCT einsetzen.

Um die Erstinitialisierung durchzuführen, starten Sie moneyplex. Falls moneyplex bereits gestartet ist und Sie sich im Mandanten befinden, betätigen Sie den Schalter „Abmelden“ und wählen Sie die Option „Abmelden - Zur Anmeldeseite wechseln“, um zur Anmeldeseite zu gelangen. Betätigen Sie im Bereich „Einrichtungsassistent“ den Schalter „Assistent“.

Assistent.png

Im folgenden Dialog geben Sie die Bankleitzahl ein und wählen das Zugangsverfahren „HBCI mit Chipkarte“ oder „HBCI mit Sicherheitsdatei“.
Wählen Sie die Option „Neue Schlüssel erstellen“. Betätigen Sie den Schalter „Weiter“. Folgen Sie dem Assistenten.

Erstini1.png

Die PIN des Sicherheitsmediums

In diesem Schritt geben Sie die PIN für Ihr Sicherheitsmedium an.
Wenn Sie möchten, können Sie die PIN der neuen Karte ändern. (Nicht bei Chipkarten der Sparkassen oder DKB.)

Erstini3.png

Wählen Sie die Option …

  • „Das Sicherheitsmedium besitzt bereits eine PIN“, wenn Ihre Chipkarte bereits eine PIN besitzt oder Sie eine Sicherheitsdatei (USB-Stick) verwenden, auf dem bereits ein Bankzugang vorhanden ist.
  • „Das Sicherheitsmedium ist unbenutzt…“, wenn Sie eine neue Sicherheitsdatei (USB-Stick) erstellen. Wenn Sie diese Option wählen und eine neue PIN vergeben, dann besitzt das Sicherheitsmedium ab sofort diese PIN. Diese kann zwar geändert, aber nie wieder „neu vergeben“ werden.

Warning.png Mögliche Zerstörung der Chipkarte durch falsche PIN

Bitte beachten Sie, dass eine dreimalige Falscheingabe in Folge die Chipkarte zerstören kann. Dies ist ein Sicherheitsmechanismus der Karte und kann nicht durch moneyplex beeinflusst werden. Ob Ihre Chipkarte eine PIN besitzt oder nicht, legt Ihre Bank fest. Wenn Sie sich nicht sicher sind, kontaktieren Sie Ihre Bank.

Auswahl des Bankzugangs auf dem Sicherheitsmedium

moneyplex unterstützt das Speichern mehrerer Bankzugänge auf Chipkarten und Sicherheitsdateien (USB-Stick). So können Sie eine Chipkarte gleichzeitig für mehrere Kreditinstitute verwenden.
Bitte beachten Sie, dass verschiedene HBCI-Sicherheitsverfahren existieren und nicht jede Bank jedes Verfahren unterstützt.

Erstini4.png

Wählen Sie nun den Bankzugang aus, mit dem Sie eine Erstinitialisierung durchführen möchten.
Üblicherweise wird dazu ein neuer, unbelegter Bankzugang verwendet. Betätigen Sie den Schalter „Weiter“.

Hinweis: Falls Sie lediglich das Profil eines bestehenden Schlüssels ändern möchten (beispielsweise bei Commerzbank oder HypoVereinsbank), können Sie auch einen bestehenden Bankzugang auswählen.

Zugangsdaten für den Bankzugang erfassen

Erfassen Sie nun die Daten für den Bankzugang mit absoluter Sorgfalt. Die Erstinitialisierung kann nur erfolgreich sein, wenn alle Angaben korrekt sind und Ihre Bank Sie als Kunde identifizieren kann. Wenn Sie sich bei einigen Angaben unsicher sind, fragen Sie bei Ihrer Bank nach.

Erstini5.png

Betätigen Sie den Schalter „Weiter“. Der Zustand der Schlüssel auf dem Sicherheitsmedium wird überprüft. Bei Bedarf werden neue Schlüssel generiert. Achten Sie darauf, dass das korrekte Profil eingestellt ist.

Erstini6.png

Klicken Sie auf den Schalter „Weiter“. Abhängig vom Sicherheitsmedium kann die Generierung von Schlüsseln ein paar Sekunden dauern. Im letzten Schritt werden sowohl die öffentlichen Bankschlüssel abgerufen als auch Ihre öffentlichen Schlüssel an die Bank übermittelt.

Erstini7.png

Nach dem Erhalt der öffentlichen Bankschlüssel wird Ihnen der „Hash-Wert“ angezeigt.

Bestätigen Sie den Hash-Wert auf dem Bildschirm mit „Identisch“.
Dies ist erforderlich, damit Ihre Schlüssel an die Bank gesendet werden und die Erstinitialisierung abgeschlossen werden kann.

Erstini12.PNG

Anschließend werden Ihre öffentlichen Schlüssel an die Bank übertragen. Im nächsten Fenster wird das Übertragungsprotokoll angezeigt, in dem Sie die Meldungen des Bankservers sehen können.

Erstini9.PNG

Es enthält Informationen zur erfolgten Datenübertragung.
Im Anschluss an eine erfolgreiche Erstinitialisierung wird der sog. Ini-Brief erstellt und ausgedruckt.

Erstini11.PNG

Der Ini-Brief wird von Ihnen unterschrieben und an die Bank eingereicht:

Die Bank wird den Zugang nach Überprüfung freischalten. Der Vorgang kann – abhängig von der Bank – bis zu ein paar Tage dauern.

Wichtig! Bis zur endgültigen Freischaltung durch die Bank können Sie das HBCI-Internetbanking noch nicht nutzen. Erst wenn Ihre Bank den Zugang freigegeben hat, können Sie mit dem Einrichtungsassistenten den Bankzugang samt Konten aufnehmen, diesmal mit der Option Schlüssel vorhanden. Bitte gedulden Sie sich bis zur endgültigen Freischaltung und versuchen Sie nicht, den Bankzugang manuell einzurichten. Wiederholen Sie nicht den Vorgang der Erstinitialisierung. Dies geht nur nachdem Sie den eingereichten Schlüssel bei der Bank wieder zurücksetzen lassen.

Hinweis: Falls der Ini-Brief nicht oder nicht korrekt ausgedruckt wurde, können Sie diesen später noch einmal ausdrucken, indem Sie auf der Anmeldeseite „Sicherheitsmedium“ → „Ini-Brief erneut drucken“ wählen.

Aufnahme eines neuen Bankzugangs

Nachdem der Schlüssel bankseitig freigeschaltet wurde, kann in moneyplex der Bankzugang neu aufgenommen werden. Dazu durchläuft man den Assistent erneut, jedoch diesmal mit der Option „Schlüssel vorhanden (Chipkarte, Sicherheitsdatei)“.

Falls der Bankzugang bereits in moneyplex erfasst ist und nur das Sicherheitsmedium (Chipkarte, Schlüsseldatei) erneuert wurde, muss der Bankzugang nicht neu aufgenommen werden. Sofern die Benutzerkennung gleich geblieben ist, genügt es den bestehenden Bankzugang zurückzusetzen.)